Aufbruch

Erst ist da: der Tag auf den wir alle gewartet haben. Der Tag an dem wir die Mentalitäten wie „Leider geil“ und „ja, ich weiß, aber…“. Der Tag an dem wir aufhören auf prophetgleiche Politiker, Konferenzen oder Unternehmen zu warten und selbst zur Tat schreiten. Der heutige Tag scheint wie jeder andere, doch ist er der, an dem wir die Welt verändern. Heute ist der Anfang der Revolution.

 

Revolution: „ein grundlegender und nachhaltiger struktureller Wandel.“ (Wikipedia)

 

Oft werden Revolution mit Gewalt verbunden und durchgesetzt. Doch nicht die unsrige. Wir müssen die Macht nicht an uns reißen, weil wir sie schon besitzen. Jeder einzelne von uns. Mit dem, was wir konsumieren, bestimmen wir was und wie produziert wird. Das und nicht mehr ist es, was wir brauchen, um die Welt zu verändern.

Der neuste Bericht der IPCC (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ipcc-bericht-klima-retten-funktioniert-mit-wind-sonne-und-atomkraft-12893642.html) hat erneut gezeigt: Wir können unseren Planeten retten, wenn wir jetzt damit anfangen. Wir alle wissen, dass das nicht damit getan ist alle vier Jahre ein Kreuz zu machen. Unsere Revolution fängt heute an und geht weiter, jeden Tag. Um diese Welt zu einem schönen Ort für alle Menschen zu machen, überall und immer, sind zwei Schritte essentiell:

1. Verteilen. Im Schrank, im Keller, auf dem Dachboden. Überall stehen Sachen sinnlos rum, für uns reine Platzverschwendung. Ist das nicht eine Schande, wenn wir wissen, dass alle diese Dinge anderen Menschen eine Freude bereiten könnten? Und das alles ohne Schadstoffe auszustoßen oder menschenunwürdige Produktionsverhältnisse zu fördern!

Wir haben alle mehr als genug. Lasst uns anfangen zu verteilen indem wir uns zu organisieren. Einfach kurz auf http://www.kleiderkreisel.de und Co. gucken, ob es da nicht etwas schöneres als bei Primark gibt. Oder das neuste Möbelstück erst ebay kleinanzeigen, (fairnopoly.de), etc. und dann bei IKEA suchen.

2. Teilen. Wenn ihr eure Sachen nicht für immer weggeben wollt, ist das ja völlig verständlich. Trotzdem ist es doch pervers, dass in jedem Keller eine Bohrmaschine auf ihren Einsatz ein Mal im Jahr wartet während die Natur um sie herum unter den Folgen ihrer Produktion ächzt. Sich mit Nachbarn zusammen zu tun und Werkzeuge und ähnliches zu teilen ist nichts besonders originelles, aber doch eine große Erleichterung für unseren Planeten.

Wenn wir nun anfangen zu teilen und zu verteilen, werden wir merken, dass wir erstens sehr viele nette Bekanntschaften machen und eine Menge Spaß beim Weltretten haben und zweitens wir viel weniger Geld brauchen. Das gibt uns zwei Möglichkeiten. Einerseits können wir das errungene Geld für biologische und faire Produkte ausgeben. Damit unterstützen wir die Wirtschaft in einzelnen Ländern und das Klima der ganzen Welt. Dieser Effekt potenziert sich, da reiche Menschen eher auf ihre Umwelt achten. Andererseits können wir auch beschließen, da wir nun für den selben Lebensstandard weniger Geld brauchen, dass wir einfach weniger arbeiten. Die so errungene Zeit, um das eigene Glück weiter unabhängig vom Konsum (http://www.utopia.de/galerie/stoppt-den-konsumwahn) zu machen, nach Produkten zu suchen, die Spaß und kein schlechtes Gewissen machen… eigentlich bin ich mir sicher, dass euch viel bessere Möglichkeiten einfallen.

3. Handwerkern. Selbst alles Geteile der Welt kann eines nicht ändern: Nichts hält für immer. Aber das ist überhaupt nicht schlimm. Denn wenn wir ehrlich sind, macht es tausend Mal mehr Spaß selbst zu reparieren, zu recyceln und zu bauen.
Ich glaube es ist relativ leicht zu sehen, dass richtig zu handeln leicht geht und sogar Spaß macht. Man muss nur anfangen. Wir müssen anfangen zu verstehen, dass der Preis für unsere Billigprodukte der selbe ist, wie für andere. Die Kosten werden nur von den Ärmsten und der Umwelt getragen und kommen zurück durch Flüchtlingsströme und Naturkatastrophen. Wir müssen anfangen uns zu erinnern, dass das, was wir heute „öko“ und kreativ nennen für die vorherigen Generationen selbstverständlich war. Und vor allem müssen wir anfangen Wohlstand neu zu definieren. Reich zu sein heißt nicht viel zu haben. Ab heute ist Reichtum, dass man alles mit Recht besitzt, dass alles, was man hat, eine Geschichte erzählt, aber vor allem, dass man Zeit hat, alles was man hat zu genießen.

Fangen wir an, zusammen und heute.

Coole Quellen:
verlinkt
zeit-statt-zeug.de

doityourself.com

 

 

 

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