Überraschung: Überwachung!

Überraschung: Die NSA und damit der US-amerikanische Staat überwacht nicht nur die deutschen Bürger. Nein, sogar die Kanzlerin! Eine weitere Überraschung: die meisten EU-Staaten tun dies auch!  Doch es gibt viele Menschen, die sich darüber weit schöner als ich aufregen können.
Ich will heute nur das sagen, womit ich wahrscheinlich irgendwann mal meine Enkel langweile: Das Internet wurde einst im Rahmen  eines wissenschaftlichen Projekts erfunden, damit f r e i w i l l i g Daten ausgetauscht werden können, um eine internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen. Daraus entstand die Möglichkeit, das Wissen aller zu verknüpfen, den Willen aller zu verbinden, um gemeinsame Ziele umzusetzen. Die derzeitige Arbeit der Staaten gegeneinander hat damit nichts zu tun. Gläserne Bürger und intransparente Regierungen haben damit nichts zu tun. Vorratsdatenspeicherung weder von Staat noch von Wirtschaft war je ein Ziel. 
Mit dem Internet ist der Menschheit ein Werkzeug geben, mit dem sich jeder Zugang zu allem Wissen, zu jeglichen Informationen hat. Und wie bei jedem Werkzeug entscheidet sich in der Hand des Arbeiters, was es bewirkt. Ob der Mensch sich nun endlich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit befreit oder wieder nur die Mächtigen sich nur einen weiteren Pfeiler für die  bestehenden  Verhältnisse bauen. 
Habet Mut zu denken! Und Mut zu erkennen, dass Supergrundrechte Bullshit sind.

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Migrationshintergrund

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Hallo Leute!
Ein immer aktuelles Thema! Ich hab mich sehr über die Diskussion letztens gefreut. Wenn das so weiter geht, wär das noch schöner.
Euer Joda!
Es ist kalt. Weiß steigt der Atem über uns auf, als wir durch das nächtliche Kreuzberg schlendern. Wir kaufen Manngostückchen in einem niedlichen Geschäft mit einem Verkäufer arabischer Abstammung. Studenten grölen alkoholisiert in allen erdenklichen Sprachen über die Straße. Wir reden über Gott und die Welt. Unser Gespräch macht eine kurze Pause. Ein Schwarzer läuft an uns vorbei. Wir fingen an zu diskutieren über Diskriminierung, über schwarze Freunde, die zu anderen Schwarzen immer eine ganz besondere Verbindung haben; bis uns auffiel, dass die Person, die grade an uns vorbeigelaufen war, genau das war: eine Person!
„Überall ist Krieg (…) bis die Farbe der Haut eines Menschens nicht länger wichtiger als die Farbe seiner Augen. “ sagte Haile Selassie I in einer Rede an die UN. Doch bekannter ist diese Textstelle wohl durch den Song „War“ von Bob Marley.
Und sie ist nicht nur berühmt, sondern auch wahr. Denn wir haben den gleichen Fehler gemacht wie der Tatort vor einigen Wochen. Auch wenn dieser den Rassismus in Deutschland in dem viele Menschen leiden thematisierte, linderte er ihn nicht. Denn Menschen sollen nicht an Konflikte denken, wenn sie Schwarze sehen. Denn Konflikte implizieren zwei Gruppen: wir und die.
Dieses Jahr sitzen im deutschen Parlament mit ca. 6% mehr Menschen mit Migrationshintergrund als je zuvor. Und das ist auch gut so. Obama ist jetzt seit Jahren Präsident und wird kritisiert von allen Ethnien, die man sich vorstellen kann. Er kriegt keinen Nobelpreis mehr dafür, dass er schwarz ist. Stattdessen bekommt er Lob für seine Arbeit. Er wird also wegen seines Inneren bewertet, nicht wegen seiner Hautfarbe. Und damit hat er uns vielleicht doch den Frieden etwas näher gebracht.
Quellen:
verlinkt

Nobelpreis an Ökonomen

Hallo Leute!
Tut mir Leid, dass ich die letzten Wochen keinen Artikel gepostet habe. Es lag einerseits an meiner ferienbedingten Faulheit, andererseits aber auch daran, dass ich kein Internet hatte/habe und euch keinen halbherzigen Artikel zumuten wollte. Ich hoffe dieser hier gefällt euch.
Euer Joda!
Der Namen dieses Blogs ist ja nicht zufällig gewohnt. Der weise Yoda aus „Star Wars“ sagt: „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid.“ Und Furch? Furch kommt oft von Unverständnis. Das sieht man daran, dass zum Beispiel die spanische und arabische Sprache für viele Deutsche furchteinflößend klingt. Argentinier und Ägypter sagen jedoch auch das selbe über Deutsch aus. Das zeigt, dass es nicht primär der Klang der Sprache ist, sondern vor allem das Unbekannte ist, dass den Zuhörern Angst einjagt.
Nun zum Aktuellen. Leid hat sich seit der globalen Wirtschaftskrise überall auf der Welt vermehrt. Nicht nur wegen der größer werdenden Schere zwischen arm und reich, sondern auch dem Hass der vieler Orts geschürt wird. Dieser Hass resultiert aus der Wut der Bürger. Die Wut darüber, dass gegen die eigene ständige Angst nichts unternommen wird, diese Wut macht sich an einzelnen fest. Und führt zu Hass, der das vorstellbare Maß überschreitet. In Zeiten der Krise brodelt eine ständige Angst vor dem sozialen Abstieg, davor gewohntes und geliebtes zu verlieren. Diese Angst macht uns zu oft blind. Genau deshalb ist es umso wichtiger, die Auslöser für diese Angst zu sehen.
Der Auslöser für die globale Wirtschaftskrise war die Immobilienblase. Als diese platze, brachte sie die international vernetzten Banken überall auf der Welt ins Wanken. Der Grund dafür? Nein, diesmal waren es nicht die Killerspiele. Börsianer haben ihm den Spitznamen „Dr. Doom“ („Der Schwarzseher“) gegeben. Robert J. Shiller warnte schon frühzeitig vor einem Zusammenbruch des Neuen Marktes. Er analysierte empirisch Ergebnisse aus der Soziologie, der Politologie und der Psychologie und kam zu dem Schluss, dass der Markt durchaus auch von irrationalen Faktoren beeinflusst wird. So verfallen Investoren oft dem „Herdentrieb“ und entscheiden aus spontaner Euphorie oder Panik heraus. So warnte er in seinem Buch „Irrationaler Überschwang“ vor der Überbewertung von Unternehmen. Dieser führte letztendlich zum Platzen der Dotcom- und Immobilienblase. Für diese Voraussicht erhält er nun den Nobelpreis. Er teilt sich diesen mit Eugene Fama und Lars Peter Hansen. Sie vertreten verschiedene Ansichten, was die Markteffizienz angeht. Doch verfolgen sie das selbe Ziel. Licht in die dunklen Abläufe im Finanzwesen zu bringen. Licht, dass unsägliches Leid letztendlich mindern wird.
Quellen:
verlinkt