Klimaschutz ist Luxusgut

Hallo Leute!
Hier bricht die letzte Schulwoche an. Mit ein bisschen Motivation könnte ich also sehr produktiv werden.

Viel Spaß mit dem Artikel heute!
Euer Joda!
Fast jeder der Artikel, den ich gelesen habe, fing gleich an. Kommt es einem doch auf den ersten Blick fast schizophren vor, dass das Weltklima auf einem Gipfel in Doha stattfinden soll. Die Hauptstadt Katars hat ihren fast schon absurden Reichtum vor allem den vielen Bodenschätzen zu verdanken, die ca. 60% des BIPs von Katar ausmachen. Positiver formulierte es Abdullah Bin Hamad Al Attiyah, der katarische Konferenzpräsident. Er sprach bei der Eröffnung von einer goldenen Gelegenheit für Taten.

Und damit könnte er. Recht haben. Denn 1. dass eine UN-Klimakonferenz in einem arabischen Land stattfindet, ist ein Bekenntnis des arabischen Staaten sich aus der passiven bis bockigen Stellung zu befreien. 2. Sowohl Berichte der Weltbank als auch der Vereinten Nationen haben gezeigt, dass die bisherigen Verträge die globale Erwärmung niemals unter der weltweit akzeptierten 2 Grad-Grenze halten können, ganz von einem Weitermachen wie zuvor zu schweigen. Auch, dass die „1.Welt“ mit dem Hurrikane „Sandy“ die Auswirkungen des Klimawandels am eigenen Leid erfahren hat (Schätzungen gehen von 50 Milliarden Dollar Schaden aus), könnte man als Motivation zu echten Handlungen sehen, die jetzt nötig sind. Weder in Kopenhagen, noch in Cancún, noch in Durban konnte eine Kyoto-Nachfolgeprotokoll entworfen werden.

Es sieht also so aus, als ob die Zeit gekommen wäre. Ein strenges internationales Abkommen wäre mal fällig, das den Umgang der Unterzeichner mit der Umwelt von 2o15 an strukturiert.
Die Vorraussetzung dafür, wären nur bereitwillige Beteiligte. Und da hapert es auch schon. Denn das Zugpferd der ökologischen Bewegung EU steckt mitten in ihrer eigenen internen Krise und es bleiben offenbar weder Geduld, noch finanzielle Mittel um den Klimawandel zu bekämpfen. Zudem befinden sich sowohl China als auch die U.S.A. in der Nachbereitung einer Machtneuverteilung, sodass sich Experten trotz Ankündigungen Obamas nicht all zu viel Neues erhoffen. Vielmehr wären „keine Rückschritte schon ein Fortschritt“.

Bei malerischer Hochhauskulisse wird dann wohl gewartet, bis es heißt: Bis zum nächsten Mal! Bis es dann kein nächstes Mal mehr gibt.

Quellen:

verlinkt

tagesschau.de

Krise im Gazastreifen

Hallo Leute!

Ein Artikel unter extremem Schlafmangel. Ich hoffe er gefällt euch trotzdem.
Euer Joda!

Dem Feind noch ein letztens Mal in die Augen zu sehen, bevor für immer das Leben aus ihnen verschwindet, scheint zusammen mit dem Begriff der „Waffe“ dem 20. Jahrhundert anzugehören. Heute ist das anders. Mit hochmodernen „Eliminierungstechnologien“ wird aus hunderten Kilometern via Knopfdruck über das Leben eines Menschen/des Feindes entschieden. Trotz aller technischen Fortschritte, bleibt es dabei: Kein Krieg ist präzise. Und Gaza ist ein besonders dicht besiedeltes Gebiet, in dem es für die Zivilbevölkerung kaum Möglichkeiten sich zu schützen. Also ist trotz der angeblichen Vorsicht Israels die Zahl der Toten schon über 100 gestiegen. Stur betont der Pressesprecher Mark Regev, dass sich die Angriffe allein gegen Hamas richten würden.

Hamas wurde 2006 in Palästina mit absoluter Mehrheit zum Repräsentant des Volks gewählt, und ist… vieles. Zwar wurde die Organisation größtenteils von den westlichen Regimen als Terrorgruppierung eingestuft und damit boykottiert, doch bedeutet glaube ich Hamas für die Bürger Palästinias es etwas ganz anderes. Kümmern sie sich doch nicht nur über politische und militärische Fragen, doch auch viele soziale Probleme gelöst hat, wie dass sie mit einer Armenküche im Volk sich beliebt macht. Doch ob sich dadurch wirklich Rückhalt in der Bevölkerung gebildet hat, kann ich nicht sagen. Doch prasseln, ob vom Volk gewollt oder nicht, immer wieder Bomben in israelisches Gebiet. Vor weniger als einer Woche dann, startete der jüdische Staat eine Gegenoperation, bei der Militärchef der Hamas, Ahmed Dschabari, bei einem Schlag aus der Luft getötet wurde. Seit dem Versuchen sowohl UN als auch Nachbarn der Konfliktländer eine Lösung zu finden. Besonders Ägypten hat sich als Streitschlichter präsentiert. Die Regierung der Muslimbrüder hat auf Grund einer ähnlichen religiösen Überzeugung einen Draht zu Palästinenserorganisation. Dass sie diesen zur Stabilisation der Lage nutzen können, ist zu hoffen. Experten in Israel antworten auf die Frage, ob sie denn einen von Israel angedrohtes Bodeneinmarsch für möglich halten, dass es alles von den Diskussionen über den Waffenstillstand abhänge, die zur Zeit am Laufen sind.

Als ein „schönes Land voller Intellektueller“ wie Palästina von einer Freundin aus Marokko beschrieben. Wie schön wäre es, dies mal in Frieden zu sehen.

Quellen:

taz

tagesschau

al jazeera

Roth und die grüne Basis

Hallo Leute!
Ich schreibe jetzt schon mehr als 20 Monate und das hier ist mein 100. Artikel. Champagner hab ich grad nicht zur Hand… ich glaub Geburtstagstorte von gestern tut´s auch.

Ich seh keinen Grund jetzt eine emotionale Rückbelende oder so etwas zu machen. Es macht mir Spaß für euch zu schreiben und da einige von euch ja wiederkommen, findet ihr es offenbar auch nicht so übel. Ich hoffe das bleibt so. Wenn nicht, würde ich mich freuen, wenn ihr mir bescheid sagt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich schon auf die nächsten 100, wenn ihr wollt!
Euer Joda!
Politikverdrossenheit und Entscheidungen aus Hinterzimmern; die verstaubte Kommunikation zwischen Volk und Volksvertreter wurde durch den Einschlag der Piraten-Partei aufgerüttelt. Das „neue Konzept“ der Volksbeteiligung wurde schnell von anderen Parteien übernommen. Bei so genannten Regionalkonferenzen versucht sich die Bundeskanzlerinn dem Volk nahe zu zeigen, nun versuchen es die Grünen. Bei einer Urwahl sollen die Kandidaten für den Bundestagswahlkampf ermittelt werden. Nicht nur aus Willen zur Demokratie, sondern auch weil man sich in der Führungsetage über die Ämterverteilung nicht einig werden konnte , aber darüber sei geschwiegen. Eine tolle Sache meiner Meinung nach, sowohl für Partei als auch für seine Wähler. Das eigentliche Umsetzen der Basisdemokratie erregt viel Aussehen, das überraschend positiv. Die Medien berichten positiv, Besucher gab es zu genüge, die Zahl der Neueinsteiger wuchs. Alles in allem konnten die Grünen am Wochenende „selbstbewusst ein Loblied der Peinlichkeit“ pfeifen.
Doch gab es eine Person, die offensichtlich nicht ganz so erfreut über das Endergebnis war.
Claudia Roth selbst hatte sich für die Urwahl eingesetzt. Sie hatte gehofft endlich die Saat lange Jahre Parteiarbeit zu ernten und als Ministerin hervor tun zu können. Und dann das Ergebniss: klägliche 26% hielten sie für eine geeignete Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl. Eine „herbe Klatsche“ wie sie selbst sagt, von der sie sich erstmal übers Wochenende erholen musste. Von Freunden wurde sie beraten, von Fans kandiert. „ein candystorm für claudia #claudia2moreyears“ forderte Volker Beck via Twitter. Das Gegenteil des Shitstorms soll dann auch dieses Wochenende über sie hereingebrochen sein. Hunderte Mails beteurend, dass die Partei sie bräuchte und die Basis das doch gar nicht so bös gemeint habe. Die haben es dann offenbar ausgemacht. Trotz der Kränkung, Roth bleibt mit ihrer unglaublichen Hingabe im Dienste der Partei. Sie gibt sich jedoch damit in eine andere Rolle. Als Parteivorsitzende wird sie dann wohl in 5 Tagen zur Wahl stellen. Sie wird so die Grünen nicht führen, sondern einen. „Claudia Roth redet oft etwas zu schnell, dazu wischt sie mit den Armen durch die Luft, als wolle sie ihre Botschaften fett unterstreichen.“ Als ewig geliebte Mutter der Partei akzeptabel, als Spitzenkandidatin nicht ganz.

Da waren andere beliebter. Klar entschied man sich für Jürgen Tritin mit 72% der Stimmen. Damit sieht Hans-Christian Ströbele einen Willen der grünen Basis für „linke Politik und für soziale Gerechtigkeit.“ Katrin Goering Eckardtist Mitherausgeber des Buches „Predigten und Kanzelreden mit Herzen, Mund und Händen“ und verkörpert so offensichtlich eine etwas andere Politik, dennoch ging sie klar vor Künast ins Ziel. Jünger ist ostdeutsche Theologin, und auch bürgerlicher. Angst, Befürchtungen, Vermutungen, jeh nach dem, kamen dadurch von einigen auf, ein Bündnis mit der CDU rückte damit in den Bereich des Möglichen. Doch schnell machte die neue Spitzenkandidatin klar: „Wir machen es nicht mit den Schwarzen“.

Auch versicherte Hans-Christian Ströbele: „Die Konservativen bewegen sich auf die Grünen zu – nicht umgekehrt.“

Mit dieser Urwahl machen die Grünen stattdessen einen großen Schritt zu einer jüngeren Kandidatin, einer neuen Generation; einen Schritt in die Zukunft.

Quellen:
verlinkt
taz.de

 

Koalitionsgipfel

Hallo Leute!

Ich dachte ihr hab schon soviel von mir über die US-Wahlen gehört, hatte jedoch ziemliche Schwierigkeiten ein anderes Thema zu finden. Der Koalitionsgipfel ist es jetzt geworden. Ich hoffe es gefällt euch! Ich freu mich wie immer über jeden Kommentar.
Viel Spaß beim Lesen!

Euer Joda!

Ich bin mir relativ sicher, dass eine der ersten Regeln für Türsteher lautet: Journalisten gratis reinlassen. Denn wenn der „Paparazzi“ sich zufrieden sieht, wird das sicher eine ansehnliche Revision im Abendblatt geben. Wenn er sich jedoch verärgert, ist es sicher, dass  er seiner Wut eloquenten Lauf lässt.

So tat es auch der Reputation der Regierungskoaltion nicht gut, dass sie die Medien, die auf die Ergebnisse des Koalitionsgipfels warten, bis zum Anbruch des nächsten Tages hat warten lassen. Dass sie dann auch noch kaum etwas vorzuweisen hatten, brachte ihnen Schläge von allen Seiten, zum Beispiel Spitznamen des Spiegels „Koalition der Angsthasen“ ein. Die Zeit spöttete: “ Auf die große Klima- und Energiefrage unserer Zeit lautet die schwarz-gelbe Antwort: Mehr Geld für Autobahnen.“ Wahr ist, dass man wirklich bei mehr als 7 Stunden Verhandlungszeit ein wenig mehr erwarten hätte können. Die Schwarz-Gelben präsentieren sich als Sonnenschein-Regierung. Beim „Gipfel der Geschenke“ wurde wenig beschlossen, zu wenig um die Reporter zufrieden zu stellen. Handlungsfähigkeit wollte die CSU beweisen indem sie ihr „Lieblingsprojekt Betreuungsgeld“ endlich realisierte, volksnah wolle die FDP erscheinen und schaffte die unbeliebte Praxisgebühr ab. Zudem kam man über ein, dass man die oben erwähnten Autobahnen dringendstens benötige und dass man nach 40-Jahren Arbeit ein lächerliches bisschen mehr Rente verdiene. Dabei ging es jedoch nicht darum, „die Dinge jetzt einzeln der einen oder anderen Partei allein zurechnen zu wollen“, vielmehr einfach durch dem Volk schmeichelhafte Entscheidungen sich den Vorwurf der Passivität vom Leib zu halten. Was ihnen kaum gelungen ist. Opportunistisch seien die Vorschläge, nicht mit dem Sparkurs vereinbar, ein „gut orchestrierter Krach“, nicht mehr.

Auch Charlotte Arndts findet es so professionell „als versuche eine Schulklasse es nachzuspielen.“ Ein Kindergarten vielleicht.
Und wie sollen die auch etwas auf die Reihe bekommen, wenn der Hortleiter nicht im Haus ist. Denn Kassenwart Wolfgang Schäuble war bereits zum G-20-Gipfel nach Mexiko abgeflogen. Vielleicht bezeichnend…

Quellen:

verlinkt