Romney

Hallo Leute!
Um ehrlich zu sein, find ich nur jeden Montag einen Einblick in die deutsche/westliche Politik, da es sich hier um andere Dinge dreht. Ich glaube, ich werde euch da nächste Woche einen Einblick geben…
Mir würde es aber sehr helfen, wenn ihr mir Themen vorgebt, die euch interessieren, ob sie nun aktuell sind oder nicht.

Ich hoffe der heutige Artikel gefällt euch!
Euer Joda!

Offiziell steht Amerika am Scheideweg. Mit nur 5- 10 Prozentpunkten unterschied wird der nordamerikanische Präsidentschaftswahlkampf als Kopf-an-Kopf-Rennen dargestellt. Doch Blogger führen schadenfroh schon die Einheit „Romney“ ein, den Abstand zwischen den Fettnäpfchen.

Durch diverse opportunistische Meinungswechsel, Unklarheiten über seine Steuerabgaben und ein Video in dem er 47% der Amerikaner als uneinsichtige Sozial-Schmarotzer darstellt, hat sich der Herausforderer bei vielen Unentschieden unbeliebt gemacht. So haben die Demokraten generell, doch auch in den Schlüsselstaaten Ohio, Virginia und Florida an Stimmen gewonnen. Denn offensichtlich muss ein Präsident nach Meinung der Nordamerikaner standhaft an seinen Überzeugungen festhalten. Doch zeigt ihn das Video auf einer feinen Dinnerparty auch über die mangelnde Bereitschaft der „Palästinenser“ zum Frieden lästern. Hinter verschlossenen Türen, die man nur für einen Preis von 50000$ passieren durfte. Das gefällt den US-Bürgern nicht und verstärkt Romneys Image als reichen Manager, der, wie jetzt deutlich wurde, nur wenig von seinem Reichtum abgibt. Aus seinem am Freitag veröffentlichten Steuerbericht geht nämlich hervor, dass er 14,1 % Steuern abgab. Damit kann er zwar Beschuldigungen, wie vom demokratischen Senatsmitglied Harry Reid, abwehren, er habe gar keine Steuern bezahlt, doch steht er im Vergleich zum Präsidenten mit ca. 20% eher schwach da.

Das Problem von Romney zu Beginn des Wahlkampfes war es, dass er nicht mit der allgemeinen Meinung der Partei kongruent war. Der frühere Gouverneur von Minnesota rieb sich mit einigen Wahlkampfthemen. Die überstehenden Kanten mussten weggeschliffen werden. Dies zusammen mit seinem sichtlich etwas zu schmalzigem Auftreten könnte ihm nun zum Verhängnis werden. Dies ist offenbar so wahrscheinlich, dass die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman schon gar kein Wort mehr für die Möglichkeit verschwendet, dass Obama nicht Präsident wird. Und das kommt mir persönlich recht. Auch wenn ich versuche in diesem Blog immer mehr oder weniger neutral zu bleiben, ist für mich, genau wie für Susan Neiman Obama nicht nur das kleinere Übel sondern der Pachter für einen Weg in eine soziale, offene Zukunft Amerikas.

Quellen:

verlinkt

journal21.ch

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„Innocence of Muslims“

Hallo Leute!

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir hier nicht leicht fällt zu schreiben. Ich hab nicht viel Freizeit und auch deutsch zu schreiben fällt mich schwer. Aber ich tu mein bestes Montags etwas zu veröffentlichen.
Viel Spaß beim Lesen!

Euer Joda!

Eine zeitlang war es ein Hobby von Freunden und mir, unglaublich schlechte Filme zu sehen und uns über sie lächerlich zu machen. Nach dem Trailer zu urteilen, wäre „Innocence of Muslims“ ein solcher Film. Schlechte Schauspieler, die erfundene Fakten inszenieren. Traurigerweise nehmen nicht viele diesen Film mit Humor auf. In großen Teilen der arabischen Welt hat der Film für immense Aufruhen vor amerikanischen Botschaften und anderen Symbolen, die mit den U.S.A in Verbindung stehen, gesorgt. Es gab Verletzte und Tote. Da das „Hass-video“ den muslimischen Propheten Mohammed als Räuber und Kinderschinder darstellt, ist Entrüstung verständlich. Die Gewalt, die die Protestanten jedoch damit zu legitimieren suchen, hat wie Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, „mit dem Islam nichts zu tun“. Die Mehrheit der muslimischen Gemeinde reagiert, ihm nach, gelassen auf das Video. Doch einfacher lässt sich die Kamera auf pöbelnde Mengen von Islamisten richten. Denn in ihren Herzen ist das Feuer des Hasses nun entfacht. Es richtet sich primär nach Israel und die U.S.A..

Aufgrund dieses Hasses hielt Hassan Nasrallah, der Anführer der Hezbollah, hielt seine erste Rede seit 4 Jahren, in der er dazu aufrief den Hass nicht gegen Christen an sich zu richten.

Auch in Deutschland wird das Video zum Anlass für viele Diskussionen. „Pro Deutschland“ hat angekündigt den Film in voller Länge aufführen zu wollen. Bundeskanzlerinn Merkel und Innenminister Friedrich haben jedoch Verfahren eingeleitet, um dies zu stoppen. Zur Zeit werde geprüft, ob der Film die Sicherheit gefährde. Auch Andrea Nahles, die Generalsekretärin der SPD, begrüßte dies. Der Rest der Opposition sprach sich größtenteils gegen ein Verbot aus. Auch die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes Lamya Kaddor glaubt, dass ein Verbot des Films „die Tabuisierung solcher Inhalte vorantreibt“.

Dies ist jedoch zu verhindern! Ein geflüsterter Islamhass ist nicht zu gebrauchen. Stattdessen muss der Westen nun eindeutig, durch Distanznahme, signalisieren, dass dies ein Werk von Extremisten ist. Denn besonders in Zeiten des großen Wandels, welcher grad im nahen Osten stattfindet, muss der internationale Zusammenhalt stark sein.

Quellen:
verlinkt
tagesschau

fr-online.de

Verfassungsgericht über ESM

Hallo Leute!
Glücklicherweise habe ich hier immer viel zu tun und bin erst jetzt dazu gekommen zu schreiben.
Ich hoffe der Artikel gefällt euch trotzdem und ihr verzeiht die wahrscheinlich zahlreichen Rechtschreibfehler.
Euer Joda!

Sicherheit an den Märkten. Das scheint für die Chefs der Euro-Staaten die Grundvoraussetzung für Verbesserungen zu sein. Der europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) ist nun das Mittel der Wahl. Durch den Ankauf von Staatsanleihen soll die Zinslast von „Schuldenstaaten“ genommen werden. Für den ESM und Beruhigung der Märkte ist die Bundesregierung bereit viel auf zugeben. Sowohl Bundestag als auch Bundesrat stimmten dem Entwurf, der auch ins Grundgesetz eingelassen werden soll, zu und würden damit einen großen Teil der Handelsfreiheit im Raum der Finanzen (Budgethoheit) abgeben. Anfragen von einer Professorengruppe, der Linksfraktion, CSU-Mitglied Gauweiler und dem Verein „Mehr Demokratie“, dessen Antrag 37 000 Bürger unterzeichneten nachgehend, wird das Bundesverfassungsgericht am 12. September überprüfen, ob diese Abgaben sich mit dem deutschen Grundgesetz vereinbaren lassen. Ich will nun kurz erklären wieso ich einer der 37000 Unterzeichner bin.

Viele Kritiker des ESM und des generellen Kurses, den Kanzlerinn Merkel zur Zeit einschlägt, fürchten die Abgabe von Rechten des Bundestages ein höheres Gremium, an Europa. Der Gedanke von Deutschland bloß als kleines Zahnrad in etwas Größerem missfällt ihnen. Mir persönlich liegt der Gedanke nahe, besonders mit der Sicht aus dem fernen, großen Argentinien, die Krümel der einzelnen europäischen Staaten zu vereinen.

Ein weiterer Kritikpunkt vieler ist, dass nach dem derzeitigen Vertrag dem Einzahlungsvolumen keine Grenzen gesetzt sind. Klingt bedrohlich, doch ist für mich nicht mit den nächsten Punkten zu vergleichen.

Denn der Vertrag, den Bundestag und Bundesrat unterzeichneten, sieht vor, dass ein nicht demokratisch gewählter „Gouverneursrat“ die unbegrenzte Macht über unsere Finanzmittel hat. Und hinzu kommt noch, dass dieser Rat noch nichtmal für schlechte Entscheidungen belangt werden kann, da der Vertrag allen Angestellten Immunität zusagt. Wie ihr hier lesen könnt, glaube ich, dass es in der Natur des Menschen liegt, alles zu seinem Vorteil auszunutzen.

Für mich steht somit fest, dass die derzeitige Form des Vertrags nicht angenommen werden kann. Denn für mich steht fest: Die Zukunft Europas muss demokratisch sein!

Doch letztendlich wird die Entscheidung des Verfassungsgerichts entscheiden, ob Deutschland als letztes Land sich beim Rettungsschirm unterstellt.
Quellen:
tagesschau.de

journal21.ch

maerkischeallgemeine.de

U.S. Wahlkampf

Hallo Leute!
Ich weiß! Ich weiß! In Deutschland ist es schon Dienstag, hier aber noch nicht!
Ich werde versuchen, die Artikel Sonntag zu schreiben, damit ihr sie Montags bekommt, kann aber nichts versprechen.
Ich wünsche Spaß beim Lesen!

Euer Joda!

Mit dem Erringen der Präsidentschaft vor 4 Jahren hat Barack Obama Geschichte geschrieben. Nicht nur hat er als erster Schwarzer dieses Amt errungen, sondern auch eine solche Zustimmung um sich hervorgerufen wie zuletzt Dwight D. Eisenhower 1953. Wenn es Obama gelingen würde diese Euphorie erneut zu erwecken, wäre ihm eine weitere Amtszeit sicher. Doch dass ihm dies gelingt, ist zu bezweifeln. Einerseits weil er viele seiner Versprechen nicht gehalten oder nicht ganz erfüllt hat. Andererseits natürlich auch weil Mitt Romney natürlich mit aller Macht eine erneute Euphorie zu verhindern sucht. Denn obwohl Obama erst am Donnerstag offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten ausgerufen wird, ist der Wahlkampf voll im Gange.

Mitt Romney reibt seinem Rivalen unter die Nase, dass trotz Obamas Versprechen die Zahl der Arbeitslosen kaum gesunken ist. Der Republikaner will dies ändern. 12 Millionen neue Arbeitsplätze verspricht er, vor allem durch Liberalisierungen im Bereich der fossilen Energien. Denn Romney hat sich die „Energie-Unabhängigkeit“ bis zum Jahre 2020 gesetzt. Durch Vereinfachung der Beantragung neuer Bohrungen will er einerseits, dass Amerika nicht mehr auf Energieversorgung aus dem Ausland angewiesen ist und andererseits die Versprochenen Stellen schaffen.

Obama tut diese Strategie als nicht „für das 21. Jahrhundert“ ab. Er will stattdessen die Genehmigung für eine alte Ölpipeline überprüfen lassen. Er wird am Donnerstag, am Tag seiner Nominierung, weitere Pläne präsentieren. Durch seine Hilfe in den Jahren der Krise, ist die Autoindustrie zugeneigt ihm zu helfen, den Spritverbrauch bis 2025 auf 4,5l/100km zu senken.

Nun gilt es für beide, die  noch unentschieden „Swing States“ für sich zu gewinnen. Noch liegt (der von mir favorisierte) Obama mit wenigen Prozenten vorn. Doch das Eis ist dünn. Am 6. November wird sich zeigen, welche Ideologie sich besser präsentiert hat.

Quellen:

taz.de

tagesschau