Ausstieg für Assad?

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Mit dem Anschlag auf den innersten Kreis des Assad-Regimes hat die syrische bewaffnete Opposition sich und der Welt bewiesen, dass das Regime vom Volk selbst gestürzt werden könnte. Auch Assad ist dies klar geworden. Er tauchte unter. Er steht nun vor einer schwierigen Entscheidung und hat mehrere Optionen.

Die arabische Liga hat ihm Absolution versprochen, wenn er von der Macht eigenständig zurücktritt. Jürgen Gottschlich von der taz sieht auch die Möglichkeit, dass Russland seinem Verbündeten einen geschützten Aufenthalt anbietet. Assad könnte so sich und seiner Familie ein erträgliches Leben im Exil bieten. Die Menschen in Syrien selbst würden geschützt und die Flüchtlinge könnten über ein Wiederkommen nachdenken. Denn Tag für Tag fliehen Massen an Menschen über die Grenzen, meist in die Türkei. Denn die Umstände, die die syrische Bevölkerung sind für viele eine zu große Belastung.

Und da Assad keine Anstalten Macht den Weg des Rückzugs einzuschlagen, müssen wir uns auf steigende Opferzahlen gefasst machen, denn kein Krieg ist akkurat, keine Seite ist ohne Makel. Der syrische Staatschef will es offensichtlich auf einen Kampf zwischen sich und dem bewaffneten Widerstand hinauslaufen lassen. Einen Angriff von außen wollte das Regime vorbeugen in dem es nun angab Massenvernichtungswaffen zu besitzen. Der Pressesprecher Syriens betonte jedoch ausdrücklich, dass diese nicht gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden solle. Dieses Muskelspiel galt wahrscheinlich vor allem der Türkei. Die Beziehung der zwei Staaten hatte sich verkrampft, als Syrien unter unklaren umständen einen türkischen Militärjet ohne Vorwarnung abschoss. Auch steht Türkei eher auf der Seite der sunnitischen Systemkritiker, als der des alawitischen Regimes.

Doch mit wachsendem Druck von Außen und den Ausweitungen der Kämpfe muss dem Assad-Regime seine Vergänglichkeit bewusst werden. Ein Kampf kann keinen Sieg für das System bringen. Auch wenn das vielen nicht bewusst ist, dieser Aufstand ist nicht der erste seiner Art. Wenn Bashaar nun in die Fußstapfen seiner Vaters treten will, wird dies höchst wahrscheinlich wieder zu Isolation Syriens führen. Wenn auch er die Bevölkerung durch 30.000 Tote zum Schweigen bringen will, kann er das tun. Doch könnte er seine Machtübernahme erinnern, den „Frühling von Damaskus“, und all den Möglichkeiten, die damit offen standen. Der arabische Frühling könnte die Möglichkeit sein, den Weg weiter zu gehen, von dem Assad abgekommen ist. Egal, ob man sie Rebellen oder Terroristen nennt, mit einem Wechsel hätte eine neue Regierung die Chance, das Land aus der Diktatur zu führen. Dieser Wechsel kann jedoch nur mit Hilfe von außen geschehen, Hilfe die jetzt anfangen muss. Wenn sie das nicht tut, wird entweder erneut ein Assad einen syrischen Aufstand niedermähen oder eine allein durch große Waffengewalt qualifizierte Gruppe die Macht über das Land ergattern. Beides kann nicht im Interesse der Weltgemeinschaft sein. Das Handel muss jetzt beginnen.

Quellen:

verlinkt

tagesschau

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