23 Jahre nach Tiananmen

Hallo Leute!
Wir haben uns heute was Kleines ausgedacht.

Der heutige Artikel ist nur ein kleines Gerüst, eine kurze Einleitung zu dem Thema.
Nächste Woche werde ich diesen Artikel ergänzen und aktualisieren. Ich will dabei auf jeden Fall eure Meinung mit einbeziehen. Bitte kommentiert also fleißig. =)

Viel Spaß beim Lesen!

Euer Joda!

1989 war ein Jahr des gr0ßen Wandels. Überall auf der Welt lehnten sich Menschen gegen ihre kommunistischen Regime auf. In Peking demonstrierten tagelang Menschen auf dem Platz des himmlischen Friedens. Am Mittag des 3. Juni dröhnten Ansagen der  chinesischen Führung über den Platz: Die Demonstration würde am Abend aufgelöst, die Menschen wurden aufgefordert nach Hause gehen. Einige folgten den Anweisungen, viele taten dies nicht. Am Abend rollten Einheiten von gepanzerten Fahrzeugen der Volksbefreiungsarmee. Schüsse fielen. Man weiß bis heute nicht, wie viele bei diesem Massaker umkamen, denn selbst 23 Jahre nach diesem ungeheuren Verbrechen, weigert sich die chinesische Regierung es als historischen Fakt anzuerkennen. Es ist sogar Verboten den Opfern dieser Gräueltat zu gedenken. Demonstranten hatten sich heute aus ganz China versammelt, um friedlich zu trauern, doch wurden energisch davon abgehalten. Denn obwohl in diesem Jahr ein Generationswechsel in der Regierungspartei von Statten ging, hält die chinesische Regierung an einem strikten Muster fest: Verleugnen und vertuschen. Die Angehörigen der Opfer fordern eine Entschädigung, lückenlose Aufklärung und die Erlaubnis frei trauern zu können. Doch dagegen wehrt sich die Regierung. Sie versuchten die „Mütter von Tiananmen“, wie sich die Angehörigen der Opfer nennen, mit einer diskreten Geldzahlung abzuspeisen, welche diese ablehnten.

Fakt ist die Proteste in China werden kommen. Und je starrer das derzeitige Regime sich jetzt verhält, um so radikaler werden diese Proteste sein. Das Jahr 2011 war durch den arabischen Frühling auch ein Jahr des großen Wandels und diese Stimmung liegt noch immer in der Luft. Diese Stimmung kann oder muss das chinesische Regime nutzen um Reformen zu ermöglichen, die dem Volk und damit auch sich selbst Fortschritte im Bereich Menschenrechte bringen.

Dieser Artikel wurde mit der Unterstützung von Dario Uribe Pugner geschrieben.

Quellen:

tagesschau.de

focus.de

stern.de

bpd.de

spiegel.de

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2 Gedanken zu “23 Jahre nach Tiananmen

  1. Interessanter Artikel.

    Na klar will die chinesische Regierung die Ereignisse vertuschen. Man gesteht sich als diktatorisches Regieme ja nicht gerne ein, Mist gebaut zu haben.
    Die Angehörigen der Opfer mit Geld abspeisen zu wollen und ihnen nicht zu erlauben, der Toten zu gedenken ist, in meinen Augen, eine maßlose Frechheit und ein Grundstein für den noch kommenden, gerechtfertigten und wahrscheinlich leider auch gewalttätigen Protest der Chinesen gegen das Regime .

    Grüße aus Russland.

  2. das ist leider nicht das einzige was sie vertuschen. dazu gehören auch mehr als 600 000 tote tibeter, die sogar noch weniger rechte haben als chinesen

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