Wallstreet

Hallo Leute!

Heute findet das erste Treffen meiner AG Umwelt im Kinder- und Jugendparlament statt.

Falls jemand Vorschläge hat, was wir als Antrag an die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf stellen können, dann würde ich mich über einen Kommentar freuen. Andere Kommentare sind natürlich auch erwünscht.

Bis nächste Woche!

Euer Joda!

Ich habe am Samstag den Film „Wall street“ von Oliver Stone von 1987 gesehen. In dem Film geht es, wie der Titel schon andeutet, um einen Broker, jemanden, der in der Wallstr. mit Aktien handelt. Er steigt weit nach oben, bekommt Geld und Anerkennung, doch erkennt dann, wie rücksichtslos dieses Geschäft ist.

Mich persönlich hat der Film sehr schockiert. Nicht, weil er zeigt wie gierig Menschen sein können. Auch nicht, dass Menschen mit Gier ihr Geld verdienen. Ich bin entsetzt, dass es schon seit 30 Jahren so ist. Schon damals war es so, dass 1% die Hälfte des Reichtums von ganz Amerika an sich gerissen hatten. Schon damals wurde gezielt gegen einzelne Firmen spekuliert, um sie in den Bankrott zu treiben nur um selbst davon zu profitieren. Und schon damals gab es Proteste.

Trotzdem wurde nie etwas unternommen um dem Einhalt zu gebieten.

30 Jahre mögen für einige eine überschaubare Zeit seihen, doch für mich ist es das Doppelte meines gesamten Lebens. Dass so lange nichts passiert ist, zeigt wie schwierig es sein muss dies zu ändern. Denn wie gesagt ist es den Leuten schon lange bewusst, dass etwas schief läuft. Und trotzdem konnten Aktionäre und Bänker weiter Million- oder sogar Milliardengewinne erzielen, nicht in dem sie etwas schufen, sondern nur besaßen. Und das nennt sich dann WirtSCHAFT.

Doch das Geld wird nicht neu gemacht, sondern nur anderen genommen. Und zwar den Ärmsten und den Staaten. Und so wären wir dann wieder bei DER KRISE. Denn während Merkel, Sarkozy und Co. darüber diskutieren, ob Eurobons wirksam oder überhaupt nötig sind, verdienen viele Geld daran, weiter gegen Griechenland zu spekulieren.

Und wer ist Schuld? Natürlich einmal die Spekulanten selbst. Und auch die Politiker. Doch ein ganz entscheidenden Teil tragen die Bürger dazu bei. Denn indem kaum jemand eine Ahnung hat was Eurobons und der gleichen überhaupt sind, kann gar keine fundierte Diskussion und so können keine Lösungsvorschläge entstehen.

Das sollten wir schleunigst ändern! Denn wenn wir eine partizipative Demokratie wollen, also eine an der wir alle aktiv teil haben, dann sollten wir uns auch aktiv mit der Politik und auch mit der Wirtschaft beschäftigen.

 

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2 Gedanken zu “Wallstreet

  1. hm an deiner stelle wäre ich vorsichtig dabei, den bürgern schuld an der verfahrenen situation zu geben. immerhin sind alle diese finanzprodukte (ja auch eurobonDs) so komplex dass sie so gut wie kein Mensch der nicht mindestens bwl studiert oder im finanzsektor gearbeitet hat sie verstehen kann. ich denke die hauptschuld liegt bei denen die dafür bezahlt werden bei dem ganzen chaos durchzublicken, den „finanzexperten“ und politikern. Dabei ist offensichtlich das auch kaum einer von denen mehr den überblick hat und das ist das schlimme.

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