Früchte im Früchtejoghurt?

Dieser Artikel kommt später und nicht mehr so schöngeschliffen, wie eigentlich gedacht, weil mein Computer es nicht für nötig befand zu speichern.

Cranberries. Sie sind überall. In Riegel, in Saft und als Band. Doch niemand scheint so wirklich zu wissen, was das genau ist. Laut Wikipedia ist eine Cranberry eine  herbe, saure Unterart der Heidelbeere. Doch wieso ist sie dann überall enthalten, wenn sie nicht so gut schmeckt wie andere Früchte? Der Trick der Lebensmittelkonzerne ist, dass sie den Geschmack der Cranberry einfach heraus kochen. So kann anderen Geschmack aufnehmen. Das ist ein großer wirtschaftlicher Vorteil für die Konzerne, denn Cranberries werden viel angebaut und sind somit billiger als z.B. Kirschen und da sie Geschmack leicht aufnehmen, schmeckt man den Unterschied kaum.

Dies nutzen die Konzerne aus und tun nicht die Früchte in die Produkte, die auf der Verpackung zu sehen ist.  Leider schein das völlig legal zu sein und so sind z.B. in Erdbeerquarks kaum oder gar keine Erdbeeren oder sogar gar keine Früchte.

Das einzige, was die Verbraucher tun können ist, genau nachzuschauen und nur das zu kaufen, wo drin ist, was draufsteht. So wird auch der Markt lernen, dass Ehrlichkeit auch oder besonders in schwierigen Finanziellen Zeiten wichtig ist.

Andere Tricks der Lebensmittelindustrie findet ihr hier.

Quellen:

http://www.youtube.com/watch?v=xkhydxnoRJY

Wikipedia.org

Muss man etwas aus sich machen?

Ich finde, dass mein Blog deutlich zu wenig Kommentare hat und würde mich sehr freuen, ihr mir eure Meinung mitteilen würdet.

„Ist ein begabter Mensch dazu moralisch verpflichtet, etwas aus sich zu machen?“

Das erste, was wir tun müssen, ist definieren, was moralisch heißt.

Wenn moralisch heißt, dass man tun muss, was für die Mehrheit am besten ist, dann hängt es von der Begabung ab, ob man etwas aus sich machen muss. Ist der Begabte zum Beispiel ein guter Dieb so wäre es nicht das Beste für die Mehrheit, wenn er ein guter Dieb werden würde und somit nicht moralisch. Er wäre also moralisch zum Gegenteil verpflichtet.

Ist er jedoch ein guter Bauer und kann die gesamte Weltbevölkerung ernähren ohne, dass neue Probleme entstehen, wäre es für die Mehrheit das Beste, wenn er Bauer würde und somit moralisch.

Nun ist das, was für die Mehrheit das Beste ist, nicht immer moralisch gesehen das Beste.

Ist zum Beispiel ein Massenmörder 20 Jahre ohne Sicherheitsverwahrung im Gefängnis und er übersteht diese ohne Reue,  und man weiß, dass er weiter morden wird, so wäre es wahrscheinlich für die Mehrheit das Beste ihn umzubringen. Doch das würde dazu führen, dass Art. 102 außer Kraft gesetzt werden müsste und so weitere Ausnahmen legitimieren würde, was wiederum bedeuten würde, dass z.B. politische Gegner getötet werden dürften. Es wäre eine Diktatur und das wäre für die Mehrheit der Leute schlecht.

Also gehen wir weiter davon aus, dass das was für die Mehrheit das Beste ist, moralisch das richtige ist.

Ist der Begabte dazu verpflichtet etwas aus sich zu machen, wenn er eine moralisch positive Begabung hat?

Und wenn ja für wen?

Für die Allgemeinschaft oder für sich?

Ich habe letztens einen Film gesehen, der genau dieses Thema behandelt hat. Er hieß „Good Will Hunting

Es ging um einen mathematisch hochbegabten Jungen (Will Hunting), der aus Geldmangel nicht auf die Universität gehen konnte. Er putzte in der Harvard Univerität  und lernt einen Mathedozenten kennen.

Es stellt sich bald raus, dass Will deutlich begabter ist, als der Dozent, der selbst zu der Elite der Harvard-Schüler gehört hatte.

Der Dozent besorgt Will Jobs in der ganzen Welt, doch er lehnt ab. Er will lieber bei seinem Freund (Chuck) bleiben und Bauarbeiter werden.

Chuck spricht ihn darauf an und sagt (sinngemäß):

Du hast einen Sechser im Lotto, doch bist zu feige ihn einzulösen{…} Jedes Mal, wenn ich zu deiner Tür gehe, hoffe ich für ein paar Sekunden, dass du fort bist und nie mehr zurück kommst“

Er will, dass er etwas aus sich macht, um die Würde der anderen wegen.

Meine Tante und Abonnentin Heide mein, dass Chuck durch Will lebt, weil er sich nicht traut selbst einen Schritt zu wagen und vielleicht so etwas zu verlieren.

Das ist gut möglich. Durch jemanden zu leben ist sehr einfach, weil man kaum verlieren kann. Wenn derjenige, durch den man lebt, erfolgreich wird, ist er einem zu dank verpflichtet. Wenn nicht, so hat das keine gravierenden Konsequenzen für einen selber.

Doch wenn man nun selbst begabt ist und so auch selbst das Risiko trägt, was dann?

Im Beispiel von Will ist das Risiko, dass er etwas verliert eher klein. Wenn er nicht angenommen wird, bewirbt er sich an einer anderen Stelle und wird sicher eine finden.

Doch wenn man nun ein guter Maler ist? Auf einer Kunstakademie angenommen zu werden ist schwer. Das Talent könnte verkannt werden, wie bei van Gogh.

Das Wichtigste ist zu tun was man wirklich will. Wenn man außergewöhnlich gut malen kann, muss man nicht malen. Denn wenn man dann sein Leben lang malt und dadurch weltberühmt wird, aber selbst allein bleibt und an sich zu bruch geht, ist der Preis den man zahlt zu hoch. Es ist besser das zu machen, was man will und glücklich zu sein, denn wenn man glücklich ist kann man seine Mitmenschen auch glücklich machen und so ein erfülltes Leben führen.

„Glücklich sein, in welcher Form immer,  dabei möglichst nicht auf Kosten Anderer“ (Heide) damit hilft man seiner Umwelt am meisten und so ist man wahrlich moralisch.