Das Grundgesetz

In der Schule sollten wir ein Essay über das Grundgesetz schreiben. Diese Version ist noch die rohe Fassung. Ich würde mich also über Ratschläge und konstruktive Kritik freuen.

Hier ist es also:

Das Grundgesetz

Allgemein

Das Grundgesetz ist in langen komplizierten Sätzen gehalten. Wenn jemandnicht versteht, was im Grundgesetz steht (z.B.“ wegen einer geistigen Behinderung“), ist er der Staatsgewalt frei ausgeliefert. Nun könnte er sich das oben genannte von z.B. einem Anwalt erklären lassen.Jedoch sind diese recht teuer.

Wenn jemand also das Grundgesetz nicht versteht und sich keinen Anwalt leisten kann, so ist er  der  Staatsgewalt vollkommen frei ausgeliefert.

Das würde Atrikel 3.3 widersprechen (niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden).

Ein weiteres Problem ist die sehr allgemeine Formulierung (z.B. „Artikel 3.2 Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“)

Weder genauen Maßnahmen, noch werden genaue Daten genannt.

Diese Ungenauigkeit lässt großen Spielraum. Dieser Spielraum kann missbraucht werden (z.B. Art. 13 siehe unten).

Alles wird legitimiert, wenn „Gefahr im Vollzug“ ist.

(Art. 13.4 „eine richterliche Entscheidung ist unverzüglich nachzuholen“)

Auch das Wort ungenau lässt Spielraum.

Wenn man sich das so überlegt, wundert man sich, wieso Deutschland nicht voller Brutalität und Willkür ist. Das liegt daran, dass fast all diese Ungenauigkeit in anderen Gesetzbüchern minimiert werden.

Natürlich gibt es noch viel, was völlig subjektiv ist, doch das lässt sich nicht verhindern.

Denn etwas Ungenauigkeit und Spielraum bleibt immer.

Man kann nur versuchen diesen zu minimieren.

Wer zuhause keine Kopie hat und etwas nachschlagen möchte: Das Grundgesetz

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5 Gedanken zu “Das Grundgesetz

  1. ich nehm mal an dein Thema ist nicht nur das Grundgesetz, sondern hauptsächlich “ Probleme des Grundgesetzes“ . So klingt das jedenfalls. Ach ja eins wollt ich noch mal anmerken: Du schreibst im 1. Absatz das wer das Grundgesetz nicht versteht und sich kein Anwalt leisten kann ist der Staatsgewalt frei ausgeliefert und dann schreibst du im 2. Absatz noch mal genau das selbe. Ich denke mal das war als Schlussfolgerung gedacht und als solche ist es auch zu erkennen, nur ein bisschen umformulieren würde ich das ganze ncoh mal z.B. so: Wer also seine, im Grundgesetz festgehaltenen, Rechte nicht kennt und kein Geld für einen Rechtsbeistand hat, der hat keine chance sich gegen die fiesen Tricks der, in Deutschland leider so zahlreich vorhandenen Winkeladvokaten zu wehren.

  2. Ist doch ein schöner Erfolg, dass trotz der Billiarden anderer Möglichkeiten auch jemand diesen Blog liest – und indirekt ist es eine Aufforderung an den E- Lehrer, noch mehr Essays schreiben zu lassen, auf dass dich der Bundespräsident auch mal zitiert (der hat doch so ne Bürger kritisieren online-Kampagne gestartet, haste davon gehört?).
    Liebe Grüße, E- Lehrer

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